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Glossar

Gebräuchliche Begriffe aus der PBM-Szene und deren Erläuterung

Abonaut

anonym

Auswertung

Befehl

Con

Dippy

Draw

Drop-Out

Flyer

ftf

GM

Herausgeber

Hex

NMR

pbem

pbm

pbm-Regeln

PEG

Presse

Redax

SL

Spielzug

Stand-By

Warteliste

WRL

ZAT

Zine

ZVS


Abonaut

Gebräuchliche Verballhornung des Wortes "Abonnent".

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anonym

Bezeichnung für eine Partie, bei der nicht die wirklichen Namen der Mitspieler bekanntgegeben werden, sondern nur Pseudonyme. Direkte Verhandlungen zwischen den Spielern sind dabei normalerweise verboten. Allenfalls über die Presse sind Absprachen möglich.

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Auswertung

Die schriftliche (und oft zusätzlich grafische) Darstellung der Ergebnisse der aktuellen Runde einer Partie als Folge der von den Spielern eingesandten Spielzüge. Wird vom Spielleiter unter Berücksichtigung der pbm-Regeln des jeweiligen Spiels erstellt.

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Befehl

Andere Bezeichnung für "Spielzug".

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Con

Abkürzung für "Convention", auf deutsch übersetzt heißt das so viel wie "Zusammenkunft". Als Con wird in Szenekreisen das Treffen von Personen bezeichnet, die dem gleichen Hobby nachgehen und ansonsten nicht viele Gelegenheiten haben, sich persönlich kennenzulernen (außer aus Briefen, Telefonaten und den Mitteilungen in den Zines).

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Dippy

Kurzwort für "Diplomacy", das erste Spiel, das in einem Zine per Post gespielt wurde und sozusagen der Großvater aller pbm-Spiele ist.

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Draw

(engl.) Unentschieden. Kommt häufig bei Dippy vor.

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Drop-Out

Vorzeitiges Ausscheiden aus einer Partie.
akzeptabler Drop-Out: Durch unvorhersehbare Entwicklungen (z.B. schwere Krankheit) ist es leider nicht mehr möglich, am Spielgeschehen teilzunehmen.
fahrlässiger Drop-Out: Du hast doch eigentlich schon bevor Du Dich für diese Partie angemeldet hast, gewußt, daß Du zum Bund mußt, dass eine schwere Prüfung ansteht, oder daß Du als Erwerbstätiger nicht mehr so viel Zeit wie als Student hast - wieso hast Du Dich dann zu so endlos vielen Partien angemeldet?
unzumutbarer Drop-Out: Ausscheiden aus einer Partie, weil man keine Lust mehr hat, weil man eh keine Chance mehr sieht, oder weil man sich einfach übernommen hat.

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Flyer

(engl.) Separat verschickte Auswertung, die nur die Mitspieler einer Partie bekommen. Wird nur sehr selten verwendet, z.B. um bei einer Partie einen schnelleren ZAT-Rhythmus als den Erscheinungsrhythmus des Zines zu erreichen (z.B. dreiwöchentliche Partie in einem sechswöchentlichen Zine).

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ftf

Abkürzung für "face to face", also "von Angesicht zu Angesicht". Bezeichnet das (normale) Spielen am Tisch, im Gegensatz zu pbm.

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GM

Gamemaster oder Spielleiter. Derjenige, der die Züge der Mitspieler sammelt und dann die Auswertung durchführt. Also der "Big Boss", der alles unter seinen Fittichen hat. Manchmal auch auf "deutsch" SL genannt.

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Herausgeber

Der Herausgeber eines Zines ist meist gleichzusetzen mit demjenigen, der alle Auswertungen und redaktionellen Beiträge sammelt, um daraus ein neues Heft zusammenzustellen, zu vervielfältigen und an die Abonnenten zu verteilen.

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Hex

Abkürzung für "Hexagon", also Sechseck. Viele Spielpläne bestehen aus solchen Hex-Feldern.

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NMR

"No Moves Received", dt: keinen Spielzug erhalten. Wenn einem GM von einem Mitspieler kein Spielzug vorliegt, kann das unterschiedliche - manchmal katastrophale - Folgen haben. Bei manchen Spielen wird man einfach nicht gewertet (z.B. Grand Slam, Ja-Spiel), bei manchen Spielen fliegt man evtl. sofort raus (z.B. Deichwandern), bei manchen Spielen wird man dafür nach Spielregel bestraft (z.B. Nomic), bei den meisten Spielen verschlechtert man aber seine eigene Position, weil man es versäumt hat, in das Spielgeschehen nach eigenem Interesse einzugreifen - Immer aber ist es unangenehm für sich und/oder die Mitspieler. Deshalb sind NMRs unbedingt zu vermeiden.

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pbem

Abkürzung für "play by e-mail". Nicht zu verwechseln mit "pbm" (play by mail). Obwohl man in pbm-Spielen seine Spielzüge an den GM auch per E-Mail schicken kann (falls dieser eine E-Mail-Adresse hat), bezeichnet "pbem" die Spiele, die ausschließlich via E-Mail und in den seltensten Fällen in einem Zine gespielt werden.

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pbm

Abkürzung für "play by mail" (="spielen per Post").

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pbm-Regeln

Spielregeln für ein Postspiel. Wenn das (ftf-)Spiel im Handel erhältlich ist, meist nur eine Ergänzung zu den normalen Spielregeln. Wenn es sich um ein reines Postspiel handelt, die kompletten zum Mitspielen nötigen Regeln.

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PEG

Post-/Mail-Eingang. Der Zeitpunkt, zu dem der Zug bei GM tatsächlich angekommen ist. Dies ist verständlicherweise nicht immer identisch mit dem ZAT.

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Presse

Spielbegleitende Kommentare der Mitspieler und Zuschauer, die im Zine abgedruckt werden. Dient aber nicht nur zur Belustigung der Leser, sondern oft auch zur Pflege der diplomatischen Beziehungen - speziell in anonymen Partien.
Schwarze Presse ist Presse, die in Wirklichkeit nicht vom angegebenen Absender stammt.

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Redax

Abkürzung für "Redaktionsschluß", dem Termin, an dem alle Auswertungen und sonstige Beiträge für ein Zine beim Herausgeber eingegangen sein müssen.

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SL

Spielleiter, siehe GM.

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Spielzug

Anweisungen an den Spielleiter (GM), die ein Spieler jede Runde verfaßt und auf deren Grundlage eine neue Auswertung erstellt wird.

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Stand-By

Ein Mitspieler, der in die laufende Partie einsteigt und die Position eines gedroppten (ausgeschiedenen) Mitspielers übernimmt, damit die Partie nicht zusammenbricht.

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Warteliste

Liste der Spieler, die sich für eine neue Partie eines Spiels angemeldet haben und auf deren Start warten.

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WRL

Abkürzung für "Weltrangliste". Eher scherzhafte Bezeichnung für eine Tabelle über bisher gespielte Runden oder Partien eines Spiels in einem Zine.

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ZAT

Zug-Annahme-Termin. Jede Runde gibt der GM in der Auswertung ein Datum an, zu dem die Spielzüge der Mitspieler beim GM eingegangen sein sollten. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass der GM mit der Auswertung wartet, bis auch der letzte Zug eingetroffen ist. Damit die Spieler nicht allzu lange auf die Auswertungen warten müssen und Spielrunden nicht ewig dauern, sollte man sich schon an den ZAT halten.

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Zine

Abkürzung von "Fanzine", was wiederum eine Abkürzung von "Fan-Magazin" ist, also ein Heft, daß von manchen Begeisterten eines Hobbys für andere Begeisterte des gleichen Hobbys erstellt und an sie zum Selbstkostenpreis (Kopien, Porto) verschickt wird. Die meisten Zines kann man nur abonnieren, da es sie nicht im Laden zu kaufen gibt.

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ZVS

Zug-Versand-Service. Viele Zines bieten diesen Service, durch den man eine Menge Porto sparen kann. Dabei schickt man seine Züge - sofern man bei mehr als einem GM mitspielt - nicht einzeln an die Adresse, sondern an eine zentrale Stelle, wo sie bis zu einem bestimmten Termin (meist 3 bis 4 Tage vor ZAT) gesammelt und erst dann an die jeweiligen Spielleiter weitergeleitet werden. Auf diese Weise kann man eine Menge an Porto sparen, vor allem, wenn man sich bei sehr vielen Spielen in einem Zine betätigt. Manche Zines berechnen diesen Extra-Service mit 1 oder 2 Mark, aber Vielspieler können dadurch trotzdem eine Menge sparen. Man will der Post ja nicht gleich alles in den Rachen werfen.

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